Heute erreichten uns Neuigkeiten aus Siam Reap: Derzeit sind Rolf und Jutta in Kambodscha und besuchen (wieder einmal) die Organisation vor Ort. Ein Teil Ihrer E-Mail veröffentliche ich hier und hoffe, dass sie damit einverstanden sind:
“Nach 1000 Kilometern vom Norden (Hanoi) in den Sueden Vietnams (Ho-Chi-Min-Stadt = Saigon, Mekong-Delta) und Anschlussflug sind wir wohlbehalten voller Eindrücke, wenn auch etwas reisemüde in Siem Reap sehr herzlich empfangen worden.
Wir haben nur staunen koennen, wie viel Schönes seit unserem letzten Besuch entstanden ist. Der Garten ist nach der Überschwemmung von ganz Siem Reap vor zwei Monaten wieder hergerichtet. Die meisten Pflanzen haben überlebt.
Wir besuchten die Vorschulen in Kok Kryll, Liang Dai und natuerlich Rokar Yea: Das Gelaende ist aufgeschüttet und von einem Zaum umgeben, noch wirkt es etwas spärlich bepflanzt und sehr gross. Am Rand hat der Nachbar schon viele kleine Sträucher gesetzt, damit die Erde beim nächsten Regen nicht fortgeschwemmt wird Diese Pflanzen müssen alle einzeln mit Gießkanne gegossen werden, da noch keine Wasserpumpe auf dem Grundstück existiert….
Die Frau des Nachbarn, der uns das Grundstück verkauft hat, wird für die Vorschulkinder kochen und auf das Gelände aufpassen. Sobald das Geld für den Bau der Schule eingegangen ist, wird mit dem Bau begonnen.
Phum Prasat:
Auch hier ist der Garten dank der Wasserpumpe und durch die Pflege liebevoll bepflanzt und grün. .Dieser Ort hat Elektrizität. Hier steht auch die Buecherei. Im Haupthaus sind jetzt Plastikstühle, die Holzbänke und Tische sind in einem Nebengebaude aus Bambus, dort findet der Englischunterricht statt.
Die Bücherei wird sehr gut angenommen. Es hat mich schon beeindruckt, wie vertieft die Dorfkinder in die Bücher sind. Dort fand dann den Donnerstag darauf die Aktion zum Basteln von Weihnachtsengeln (ca. 50 Engeln) statt , im Gemeindehaus gab es parallel dazu einen Spielenachmittag mit Halli Galli, Flohspiel, Memory und viel Spass.
Im Garten laufen statt des Schweines Hühner mit Kueken herum und in Kok Kryll sind aus den Schweinen Kaninchen geworden. Neu sind in allen Vorschulen Rutschen und Schaukästen, die noch mit Infos und Bildern fuer die Eltern der Kinder und Besucher gestaltet werden sollen.
Eine Mutter zeigte ihre Tochter mit einem Ekzem am Bein und ein Mädchen hatte den Fuss verstaucht. Ihnen konnte mit Salben und Verbänden geholfen werden.
In der Stadt wird viel gebaut, es gibt jetzt eine Umgehungsstraße um Siem Reap und viele Strassen werden asphaltiert. Bei jedem Besuch ist die Infrastruktur besser geworden, wobei ein starker Unterschied zwischen Stadt und Land noch immer besteht.”
Anbei noch ein paar Fotos von der Situation vor Ort. Für nächstes Jahr sind wieder zwei Reise nach Kambodscha geplant. Jeder ist herzlich eingeladen, sich von dem Projekt, Land und Menschen einen Eindruck zu verschaffen. Für den Bau der Schule sind Petra und Thy (und natürlich die Kinder) sehr für weitere Spenden dankbar. Dominik